Selbsthilfegruppe für Eltern, die ihr Kind verloren haben
Treffpunkt: 73084 Salach, ev. Gemeindehaus

WER WIR SIND

Die Selbsthilfegruppe Was Bleibt ist Mitglied des
Arbeitskreises verwaiste Eltern und Geschwister in Baden-Württemberg ATEG-BW e.V.
und damit vom Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. VEID

Die Initiatorinnen der Gruppe

Mein Name ist Sylvia Weber, ich bin von Beruf Mediengestalterin und Hausfrau.
Ich bin verheiratet und habe 2 Kinder. Unsere Tochter Julia ist im Jahr 2008 bei einem tragischen Reitunfall im Alter von 11 Jahren tödlich verunglückt. Unser Sohn war damals 7 Jahre alt.

Für uns eine nicht zu beschreibende Situation. Weiter als Familie zu funktionieren, trotz unseres unendlichen Schmerzes. Uns um unseren Sohn zu kümmern, das war damals und ist uns heute noch das Wichtigste.

Für mich war damals sofort klar, alleine schaffe ich das nicht. Durch den Kontakt zu den Verwaisten Eltern habe ich Trost und Kraft gefunden. Und die regelmäßigen Treffen brauche ich heute noch, sie sind mir sehr wichtig und sie tun mir gut.



Mein Name ist Ingrid Attinger  und  bin von Beruf Krankenschwester.  Ich bin verheiratet und habe drei Kinder. Unsere älteste Tochter  starb  2009, einen Monat vor ihrem 22. Geburtstag durch einen unverschuldeten  schrecklichen  Verkehrsunfall.   Sie war in Amsterdam mit dem  Fahrrad unterwegs, als ein LKW ihr an einer Kreuzung die Vorfahrt nahm und sie überfuhr.

Alles kam danach aus dem Gleichgewicht- Ein unsagbarer Schmerz,  die unendliche  Sehnsucht  nach meiner Tochter und die gleichzeitige Sorge um meinen Mann und meine zwei anderen Kinder  gestaltete sich als tägliche Herausforderung. Eine unsagbare  Traurigkeit  war mein ständiger Begleiter. 

Durch den Kontakt zu einer  Trauergruppe bei den „verwaisten Eltern“ erhielt  ich Hilfe. Gemeinsam  mit auch betroffenen Müttern und Vätern gehe ich  den schweren Weg  der Trauer und ich  erlebe,  wie wichtig  die Begegnung  und der Austausch  ist.


***

Mit all diesen Fragen und Gefühlen haben wir uns nach dem Tod unserer Kinder vor drei Jahren kennengelernt.

Wir durchlebten den tiefen Schmerz am Anfang unserer Trauer und fanden in einer Gruppe Raum für unsere Gefühle.

Wir fanden Verständnis   für Reaktionen, an denen unsere Partner, Freunde und Bekannte an ihre Grenzen kamen und mit Unverständnis und  Distanz reagierten.

Gemeinsam begannen wir den schweren Weg der Trauer zu gehen und merkten, dass Gefühle
Worte bekamen und eine neue Hoffnung zum Weiterleben entstand.

Heute treffen wir uns immer noch regelmäßig einmal im Monat  als Gruppe
und immer wieder kommen wir zu der Erkenntnis ...

Alleine hätten wir es nicht geschafft.


Was bleibt

Was bleibt